O-See-Challenge erhält Ritterschlag 07.01.2013 18:00

 

Im Jahr 0 nach der Jahrtausendwende machten sie sich auf, eine Handvoll Ausdauer-Enthusiasten, um herauszufinden, wer nach der Durchquerung des Tagebaurestloches der Erste auf dem Hochwald sei.

Wir schreiben das Jahr 2012 und keiner der damaligen O-See Schöpfer hätte es sich wohl träumen lassen, dass einmal die besten Cross-Triathleten der Welt den Weg nach Zittau finden würden. Die ursprüngliche Idee einen Triathlon in einer derart dafür gemachten Umgebung durchzuführen drängte sich ja förmlich auf. Die Umsetzung, Durchführung und Etablierung eines Ausdauer-Events in einer Größenordnung von 550 Athleten einschließlich der Berücksichtigung von Verbandsnormen, Vorschriften, Richtlinien, Erwartungen etc. bedarf allerdings einer anderen Dimension. Jeder der mal eine große Familienfeier organisiert hat wird wissen, was hier gemeint ist.

 

Abb. Wechselgarten vor dem Start 2012

 Umso bemerkenswerter ist das Ergebnis, was letztendlich nicht nur den Sportlern in der Region zugutekommt. Durch die Austragung internationaler Wertungsläufe und der mittlerweile deutschlandweiten Bekanntheit in der Triathlonszene schlägt auch der Puls von Zittau und Umgebung, entgegen dem wirtschaftlichen Trend, für ein Wochenende ein paar Schläge höher.

 

 Viele derer, die vor dem „Jahr 0“ der „O-See“ nichts mit Triathlon am Hut hatten, haben erfolgreich gefinisht, ihre Grenzen im Kampf gegen die Elemente kennengelernt oder in einer Staffel neue Freundschaften geschlossen. So ist es auch schwer zu glauben, dass die überzeugtesten Vereins-Fußballer der Oberlausitz nicht wissen, was Triathlon ist. Im Gegenteil, es wurden bereits eine Vielzahl der genanten Sportfreunde in „O-See“ Staffeln als Läufer oder gar Radfahrer gesichtet. Überflüssig zu erwähnen ist wohl auch die Tatsache, dass eine Badehose mal ein Loch hat, ein Reifen platzt und Laufschuhe nicht ewig halten, sodass auch ansässige Sportartikelvertreiber und Fahrradläden ihre Brötchen verdienen können. 

Abb. O-See Challenge 2005

Zusammenfassend lässt sich hier festhalten, dass die O-See-Challenge mehr ist als nur ein Triathlonwochenende. Die Vergabe der Weltmeisterschaften für das Jahr 2014 ist die Sahnehaube auf einem ohnehin schon üppigen Kuchen. Umso treffender auch die Aussage „Ritterschlag“ des Organisators Dr. Klaus Schwager über die Vergabe nach Zittau.

In diesem Sinne wünscht JJ-Bikes allen Athleten eine verletzungsfreie Saisonvorbereitung für 2013 und dem Organisationsteam eine reibungslose Planungsphase!

Auf ein Wiedersehen auf dem Messestand der „O-See“ 2013…

Euer Team von JJ-Bikes


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